2009 | Peer Gynt

Programmheft
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Zum Stück

Peer, ein norwegischer Bauernsohn, begegnet uns zunächst als Aufschneider, Baron Münchhausen und Raufbold, der seine Mutter Aase allein auf dem heruntergewirtschafteten Hof zurücklässt. Gezwungenermassen, denn die Entführung und „Entehrung“ der reichen Bauerntochter Ingrid am Tag ihrer Hochzeit hat ihn aus der bäuerlichen Gemeinschaft ausgestossen. Die aufkeimenden Gefühle für Solveig, ein liebliches, rechtschaffenes Mädchen, hatten ihn nicht von dieser Missetat abhalten können.

Von nun an begleiten wir ihn auf seiner Suche nach Glück und Selbstverwirklichung, bei seinem Streben nach Reichtum und Ansehen über den halben Erdball: in die Berge zu den wilden Trollen, ins „Goldgräber“-Amerika und ins exotische Arabien.

Als zu viel Reichtum gekommener und etablierter Mann will Peer sich aus dem geschäftigen Leben zurückziehen und den Lebensabend geniessen , wird aber um seinen Reichtum betrogen, bevor er ihn seinen Landsleuten präsentieren kann. Auf der Anfahrt nach Hause verliert er gar beim Kentern des Schiffes seine letzten Habseligkeiten. Egoistisch, wie er auch noch im höheren Alter ist, stösst er einen jungen Matrosen und Familienvater vom Rettungsring in den Tod.

Vor dem „Knopfgiesser“ muss er sich für seine Lebensführung rechtfertigen; er findet niemanden, der für ihn einstehen will, erst Solveig, die ihr Leben lang auf Peer gewartet hat, rettet ihn mit ihrer reinen, grossherzigen Liebe.

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