Aus dem Archiv...

Auszug aus dem Programmheft von 1901: "Der Reinertrag fällt zu Gunsten der Anschaffung eines Kranken-Transportwagens für den Kantons-Spital Nidwalden."


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Geschichte

 

Der Adelssüchtige (1829), Plakat

 


Der Verschwender (1947)

 


Die Schmuggler (1956)

 


Lumpazi Vagabundus (1975)




Die Dreigroschen Oper (1993)




8 femmes (2004)



Little Shop of Horrors (2019)

 

Die Theatergesellschaft Stans ist vermutlich eine der ältesten Laienbühnen der Schweiz. Die Chronik nennt als offizielles Gründungsdatum den 21. Dezember 1824.

 

 

Die momentan über 280 Mitglieder zählende Gesellschaft kann auf eine mehr als 190-jährige, wechselvolle Geschichte zurückblicken. Bis anfangs der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts genoss das Theater an der Mürg einen ausgezeichneten Ruf als Musiktheaterbühne. Die Zeit der Operetten ist legendär und mag da und dort nostalgische Gefühle wecken. Seit damals aber vollzogen die Stanser Theaterleute eine Wende und verschreiben sich vornehmlich dem Sprechtheater und der grossen Weltliteratur. Zur Aufführung gelangten u.a. Brechts „Puntila und sein Knecht Matti“, Steinbecks „Von Mäusen und Menschen“, Hauptmanns „Biberpelz“, Frischs „Biedermann und die Brandstifter“ und „Andorra“, Molières „Arzt wider Willen“, Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“ und „Ein Sommernachtstraum“ und Dürrenmatts „Romulus“ und „Frank der Fünfte“. Die Musik verschwand aber nicht gänzlich von der Stanser Bühne. Mit Brechts „Dreigroschenoper“ und mit dem grotesken Musical „Little Shop of Horrors“ bewies die Theatergesellschaft nach wie vor eine hohe Qualität im Musiktheater.

Das Stanser Theater wurde in der Vergangenheit immer von Persönlichkeiten geprägt, die sich intensiv für die Organisation oder das Spiel auf der Bühne eingesetzt haben. Heute gehören rund 280 Mitglieder der Theatergesellschaft an.

Die Stanser Theaterleute sind in der privilegierten Lage, ihre Stücke in einem eigenen Gebäude zur Aufführung bringen zu können. Die Liegenschaft an der Mürg, Posthorn genannt, gelangte 1886 erstmals in ihren Besitz. Anfangs des 20. Jahrhunderts wurde sie zweimal veräussert und jeweils wieder zurückgekauft. Posthorn und das eigentliche Theatergebäude erlebten in baulicher Hinsicht bewegte Zeiten: 1911 wurde der Szenerien-Raum ostwärts angebaut; 1959/60 wurde das Treppenhaus neu erstellt und auch der Theatersaal erneuert und erweitert; 1963 wurde das Posthorn saniert; 1975 wurde an der Südseite angebaut, die Qualität der Aufenthaltsräume für die Mitwirkenden verbessert und eine Zentralheizung für den Bühnentrakt eingebaut. 1998 wurde das Theater umfassend renoviert. Eine neue Bestuhlung, der Umbau der Theaterbeiz und die Neuinstallation praktisch sämtlicher technischer Einrichtungen (Heizung, Lüftung, Elektroinstallationen) waren die Herzstücke dieses Umbaus. 2007 fand eine erste Bauphase eines dreiteiligen Gesamtkonzeptes statt. Dabei wurde Foyer, Treppenhaus, Fassade und Sanitäreinrichtungen total erneuert. 2018 erfolgte die zweite Bauphase mit der Sanierung der Wohnungen des Posthorns, dem Neubau eines Treppenhauses, dem Einbau eines Lifts, dem Ausbau und Modernisierung des BackOffices der Theaterbeiz und der Neugestaltung der Gartenanlage.

Unterhaltsarbeiten und Ideen, das Gebäude modernen Bedürfnissen anzupassen, werden die Theatergesellschaft auch in Zukunft beschäftigen. Der tadellose Zustand der Liegenschaft soll den Vereinsmitgliedern, dem Publikum und anderen Benutzern zugutekommen.
 

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