Geschichte

 

Der Adelssüchtige (1829), Plakat

 

 

Überfall 1798 (1939)

 

 

Der Verschwender (1947)

 

 

Die Landstreicher (1949)

 

 

Die Schmuggler (1956)

 

 

Der Fremdenführer (1961)

 

 

Monika (1962)

 

 

Die Theatergesellschaft Stans ist vermutlich eine der ältesten Laienbühnen der Schweiz. Die Chronik nennt als offizielles Gründungsdatum den 21. Dezember 1824.

 

 

Die momentan über 260 Mitglieder zählende Gesellschaft kann auf eine mehr als 190-jährige, wechselvolle Geschichte zurückblicken. Bis anfangs der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts genoss das Theater an der Mürg einen ausgezeichneten Ruf als Musiktheaterbühne. Die Zeit der Operetten ist legendär und mag da und dort nostalgische Gefühle wecken. In den letzten 30 Jahren aber vollzogen die Stanser Theaterleute eine Wende und verschreiben sich vornehmlich dem Sprechtheater und der grossen Weltliteratur. Zur Aufführung gelangten u.a. Brechts „Dreigroschenoper“ und „Puntila und sein Knecht Matti“, Steinbecks „Von Mäusen und Menschen“, Zuckermayers „Katharina Knie“, Hauptmanns „Biberpelz“, Frischs „Biedermann und die Brandstifter“ und „Andorra“, Molières „Arzt wider Willen“, Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“ und Dürrenmatts „Romulus“. Daraus lässt sich ableiten, dass die Stanser Theatergesellschaft den Anspruch hat, sich mit den führenden Laienbühnen der deutschsprachigen Schweiz messen zu können.

 

Die Stanser Theaterleute sind in der privilegierten Lage, ihre Stücke in einem eigenen Gebäude zur Aufführung bringen zu können. Die Liegenschaft an der Mürg, Posthorn genannt, gelangte 1886 erstmals in ihren Besitz. Anfangs des 20. Jahrhunderts wurde sie zweimal veräussert und jeweils wieder zurückgekauft. 1963 stand sogar der Vorschlag zur Debatte, das Posthorn mit seinen Wohnungen zu Gunsten von Parkplätzen abzureissen, weil sein Zustand dermassen schlecht war. Der damalige Vorstand entschloss sich aber zu einer umfassenden Renovation und schuf angenehme und günstige Wohneinheiten. Auch das eigentliche Theatergebäude erlebte in baulicher Hinsicht bewegte Zeiten: 1911 wurde der Szenerien-Raum ostwärts angebaut; 1959/60 wurde das Treppenhaus neu erstellt und auch der Theatersaal erneuert und erweitert; 1975 wurde an der Südseite angebaut, die Qualität der Aufenthaltsräume für die Mitwirkenden verbessert und eine Zentralheizung für den Bühnentrakt eingebaut. Von Mai bis Oktober 1998 wurde das Theater umfassend renoviert. Eine neue Bestuhlung, der Umbau der Theaterbeiz und die Neuinstallation praktisch sämtlicher technischer Einrichtungen (Heizung, Lüftung, Elektroinstallationen) waren die Herzstücke dieses Umbaus.

 

Diese letzte Investition belastete die Theatergesellschaft sehr, sie konnte nur dank grosszügiger Unterstützung durch die Gemeinde Stans und mit Hilfe zahlreicher Sponsoren erfolgen.

 

Unterhaltsarbeiten und Ideen, das Gebäude modernen Bedürfnissen anzupassen, werden die Theatergesellschaft auch in Zukunft beschäftigen. Der tadellose Zustand der Liegenschaft soll den Vereinsmitgliedern, dem Publikum und anderen Benutzern zugutekommen.

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